3. Internationales Schnellschachturnier in Rüdersdorf am 17. Juni
GM Juri Zezulkin gewann das 3. Rüdersdorfer Internationale Schnellschachturnier. Die Endstände und Wertungssieger wurden veröffentlicht. Nach Hinweis von Hansjörg Wapenhans.
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28. Norddeutsche Blitz-Einzelmeisterschaft
Mit einem hervorragenden vierten Platz konnte sich am 18. Juni 2006 FM Karsten Schulz (VBSF Cottbus) für die Deutsche Blitzeinzelmeisterschaft 2006 qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch! Endstand
Dieter Bischoff ist erneut Deutscher Meister!
Dieter Bischoff (Heidelberg) gewinnt die XI. Internationale Offene Deutsche Blindenschachmeisterschaft punktgleich durch die bessere Wertung vor Manfred Müller (Senftenberg)! Herzlichen Glückwunsch!
Wie vermutet, ließ sich Bischoff die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann seine Partie der Runde 7 gegen Steinhart. Im direkten Aufeinandertreffen der anderen punktgleich Führenden konnte sich Müller gegen Kuhlmann durchsetzen. Für den Berichterstatter reichte es zum alleinigen 3. Platz, da Pohlers überraschend gegen Thieme verlor. Ein harmonisches Turnier ist zu Ende. Das gute Wetter in der vergangenen Woche war gewiss dazu angetan, die Stimmung bei allen Beteiligten hoch zu halten. Der Turnierleiter Rolf Thurm brachte die Veranstaltung in gewohnt souveräner Manier über die Bühne. Als einziger Wehrmutstropfen bleibt vielleicht die Tatsache, dass das Turnier seinen Titel "Internationale Offene" diesmal zu Unrecht trug. Kein einziger Spieler aus dem Ausland nahm teil - schade!
Anton Lindenmair
Quelle: Bundesnachrichten vom 16./18.06.2006
Lasker-Turnier in Thyrow
Neuer Titelträger aus Potsdam
Um 9 Uhr 30 am 11. Juni 2006 eröffnete Ortsbürgermeisterin Gertrud Klatt das diesjährige Emanuel-Lasker-Gedenkturnier mit dem ersten Zug „1. g3“ am Brett des Titelverteidigers Karsten Schulz (Cottbus). Bei herrlichstem Sonnenwetter fanden sich 44 Schachfreunde in der wunderbaren Landschaftsgegend Thyrows ein, um im Gemeindehaus während neun Runden á 15 Minuten Bedenkzeit die besten Züge zu finden. Erwartungsgemäß setzten sich die Spieler mit den höchsten Wertungszahlen nach vorn ab. Topfavorit Karsten Schulz führte das Feld lange an, jedoch sollte sein dritter Triumph in Folge durch Philipp Neerforth (Empor Potsdam) verhindert werden. Punktgleich mit 8 Zählern kamen beide ins Ziel, doch die bessere Wertung war ausschlaggebend für den Gesamtsieg des Potsdamers. Beinahe abgeschlagen mit 6,5 Zählern erreichte Ralf Kleeschätzky (TSG Oberschöneweide) als Dritter den Bronzerang. Insgesamt nahmen Spieler aus 21 verschiedenen Vereinen aus Brandenburg und Berlin am Wettkampf teil. Den Titel des besten Senioren sicherte sich August Hohn vom SC Zugzwang mit 5,5 Punkten auf der Habenseite. Beste Dame im Feld war Gerda Strate von WD Berlin mit 5 Punkten. Das Team des Ludwigsfelder SC war der Ausrichter des ganzen Geschehens. René Schilling als Turnierleiter und Schiedsrichter gebührt dabei besonderer Dank. Unterstützt wurde er hierbei von Ralf Havemann und Wolfgang Tilp. Der bestplatzierte Ludwigsfelder war gleichzeitig auch bester Jugendlicher; Thilo Götze sammelte 5 von 9 möglichen Punkten und erklomm Platz 14. Der LSC hofft auf Grund der erheblich guten Rahmenbedingungen (Räumlichkeiten, gastronomische Verpflegung, Teilnehmerkonstante) noch auf viele weitere Jahre „Lasker“.
Thilo Götze
Quelle: Bundesnachrichten vom 16./18.06.2006
Eine Frau an der Spitze
Bei der Mitgliederversammlung des SV Motor Eberswalde e.V. - Abteilung Schach – wurde am 17. Juni 2006 einstimmig Mandy Barna zur Abteilungsleiterin gewählt. Herzlichen Glückwunsch.
Herzlichen Glückwunsch Dr. Ernst Bönsch (l.) mit seiner Ehefrau Dr. Dr. Marion Kauke und dem früheren Bundes-Innenminister Otto Schily .
Am 19. Juni 2006 feiert Dr. Ernst Bönsch seinen 75. Geburtstag. Seit 1948 ist er im Schachsport aktiv. Zunächst als Spieler (mehrfacher Stadt- und Kreismeister in Halle/Saale im Jugendbereich) und bereits frühzeitig als Übungsleiter. Mitte der fünfziger Jahre verfasste er seine Diplomarbeit "Zur Methodik des Schachspiels - Ein Beitrag für den außerschulischen Kindersport", wofür der Jubilar das Prädikat "sehr gut" erhielt. Es folgte das Staatsexamen als Diplomsportlehrer/Trainer an der DHfK Leipzig. Seit dem 1. Juni 1957 arbeitet Ernst Bönsch als hauptamtlicher Schachtrainer; u.a. für die DDR-Frauen-Nationalmannschaft. Daneben war Ernst Bönsch