Gemeinsame Endrunde 2007 oder 2008?
An die Brandenburger Vereine und Schachabteilungen
Dr. Matthias Kribben, Präsident des Berliner Schachverbandes, war kürzlich Gast des LSBB-Kongresses in Cottbus und berichtete von der gemeinsamen Endrunde der Berliner Mannschaftsmeisterschaft mit 1.500 Spielern im Berliner Hotel Estrel. Er schlug eine gemeinsame Endrunde mit dem LSBB an diesem Spielort am 6. Mai 2007 oder im Jahr 2008 vor. Das LSBB-Präsidium möchte nun die Haltung der Brandenburger Vereine und Abteilungen hierzu erfragen. Ob Ihr Verein der Idee der Durchführung der 9. Runde der Berliner Mannschaftsmeisterschaft und der 9. Runde unserer Mannschaftsmeisterschaft unter einem Dach positiv oder negativ gegenüber steht, teilen Sie bitte dem Geschäftsführer Norbert Heymann, E-Mail Heymann@schachpresse.de bis Jahresende 2006 mit. Vielen Dank.
Hortturnier beendet
Das seit Mitte Februar im Rahmen der Trainingsstunden laufende interne Turnier der Mitglieder der AG Schach an der Corona-Schröter-Grundschule wurde Mitte Mai mit Erfolg beendet. Bericht von Werner Schulz.
Regionalklasse Ost 2006/2007
An alle Vereine der Region Ost
Die Regionalklasse Ost wird ab der Saison 2006/2007 unter Landesregie geführt, d. h. unter anderem, dass auch diese Liga an den zentralen Männerterminen des Landes spielt. Alle Vereine, die dort spielen möchten, melden ihre Mannschaften bitte bis 20.06.06 bei Wolfgang Fischer (auch die, die schon in der Saison 2005/2006 dort gespielt haben). Anträge an die Spielkommission (Ansetzungswünsche z.B. wegen Spiellokalproblemen) sind ebenfalls bis 20.06.06 bei Wolfgang Fischer einzureichen.
Wolfgang Fischer, Kollerbergring 33, 03130 Spremberg, Tel.: 03563/90605, Fax: 03563/605426, E-Mail: Wolfgang.Fischer54@t-online.de
Mandy Barna
Hilmar Krüger einstimmig im Amt bestätigt
Der diesjährige Wahlkongress des Landesschachbundes Brandenburg am 20. Mai 2006 in Cottbus wird als eine Veranstaltung der ruhigen Art in die LSBB-Geschichte eingehen. Diesen Eindruck werden auch das Brandenburger Ehrenmitglied Alfred Schlya (Präsident des Deutschen Schachbundes) und Dr. Matthias Kribben, Präsident des Berliner Schachverbandes, mit nach Hause genommen haben. Letzterer schlug vor, gemeinsam die Endrunde der Berliner Mannschaftsmeisterschaft und die letzte Runde im LSBB-Mannschaftsspielbetrieb im Berliner Hotel Estrel 2007 oder 2008 durchzuführen. Ob hierfür die Bereitschaft der Mehrheit der Brandenburger Vereine vorhanden ist, wird in einer Umfrage vom Präsidium ermittelt. Dr. Kribben befürwortete auch eine engere Zusammenarbeit zwischen dem LSBB und seinem Verband im Frauenbereich. Die Rüdersdorfer Schachfreundin Carsta Göring erklärte sich bereit, hier Möglichkeiten der gemeinsamen Durchführung mit der Berliner Referentin für Frauenschach zu erörtern. Hilmar Krüger hob im Rechenschaftsbericht des Präsidiums hervor, dass die Sternfahrt 2007 als werbewirksame Veranstaltung im Vorfeld der Schach-Olympiade 2008 auch über Brandenburger Territorium führen wird. Hier werden die Jugendsprecher federführend in der Organisation tätig sein. Anfang 2008 soll es Qualifikationsturniere – ähnlich der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft – geben. Diese münden in einer Rahmenveranstaltung bei der Olympiade in Dresden. Besonders erfreulich war der Gewinn des DSB-Ausbildungswettbewerbs durch den LSBB. Insbesondere bedankte sich der Präsident bei Peter Trappmann, der den Hauptanteil an diesem Gewinn geleistet hat. Ein großes Problem ist die Vakanz im Amt des Landesspielleiters. Dringend notwendige Aufgaben konnten von Mitgliedern der Spielkommission und engagierten Schachfreunden wie Mandy Barna, Horst Schinagl und den Schachfreunden von SV Motor Eberswalde, der SSG Lübbenau und dem SV „Glück auf“ Rüdersdorf erledigt werden, doch kann dies kein Dauerzustand sein. Alle Brandenburger Schachfreunde sind aufgerufen, hier geeignete Kandidaten zu finden. Für ihre Verdienste um den Schachsport in Brandenburg wurden mit Ehrennadeln in Bronze des LSBB e.V. ausgezeichnet: Diethard Heinze, Madlen Walther und Hansjörg Wapenhans. Vom Präsidenten wurden Ehrennadeln des Landessportbundes in Silber an Jakob Daum und in Bronze an Norbert Heymann überreicht. Im Kassenprüfungsbericht wurde dem Schatzmeister Jakob Daum eine hervorragende Arbeit bescheinigt. Das Präsidium wurde mit großer Mehrheit für die Finanzarbeit 2005 entlastet. In der Diskussion regte Rainer Puhlmann an, bei Landesligawettkämpfen nicht nur Brandenburger, sondern auch Berliner Schiedsrichter einzusetzen. Dies kann mitunter kostengünstiger für die Vereine sein. Der Leiter für den Mannschaftsspielbetrieb, Wolfgang Fischer, setzt sich hierzu mit dem zuständigen Schachfreund in Berlin, Carsten Schmidt, in Verbindung. Der den übersandten Kongressunterlagen beigelegte Haushaltsansatz 2007/08 wurde einstimmig genehmigt. Bei den Wahlen zum Präsidium gab es ebenso wenig Überraschungen, wie bei den Wahlen der Kassenprüfer und des Schiedsgerichts. Einstimmig, bzw. mit überwältigender Mehrheit wurden in ihren Ämtern bestätigt: Hilmar Krüger (Präsident), Norbert Heymann, (1. Vizepräsident), Jörg Zähler (2. Vizepräsident), Jakob Daum (Schatzmeister), Thomas Noack (Jugendwart), Rainer Puhlmann (Schiedsgericht), Tino Marwitz (Schiedsgericht), Dieter Klebe (Kassenprüfer) und Herbert Schinschke (Kassenprüfer). Drei der dem Kongress zur Abstimmung vorgelegten Turnierordnungsanträge wurden, zum Teil mit redaktionellen Änderungen, genehmigt. Der vierte Antrag wurde zurück gezogen. In seinem Schlusswort stellte der Präsident Falco Nogatz vor und wies auf dessen Bereitschaft zur Mitarbeit in der Spielkommission hin. Eventuell besteht die Möglichkeit, dass er beim nächsten Kongress als Landesspielleiter kandidiert. Absolut unbefriedigend war die Beteiligung der Brandenburger Schachfreunde. Es waren 29 stimmberechtigte (von 113) Schachfreunde anwesend. Vertreten waren 17 von 72 Vereinen! Gutwillige Menschen sehen hierin einen Vertrauensbeweis für die Arbeit des Präsidiums, der Spielkommission, der Kassenprüfer und des Schiedsgerichts. Eher böswillig gesinnte Zeitgenossen können hierin auch ein Desinteresse für die Verbandsarbeit sehen.
Norbert Heymann