Norddeutsche Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft 2007
Undankbarer Platz ?? – N E I N
Natürlich darf man dem einen Brettpunkt suchen, der irgendwo liegengelassen wurde und eventuell Rang 3 bedeutet hätte. Aber hätte der Hund nicht…. Bleiben wir bei der Realität und die besagt Platz 4 für unsere Kids in der Altersklasse U12m bei der Norddeutschen Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft 2007 in Kiel. Platz 4 bedeutet auch wir haben unseren Setzplatz bestätigt und viel wichtiger noch, wir haben uns für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Das war nicht unbedingt zu erwarten, da der Setzplatz 4 im wesentlichen durch die „Super-DWZ“ von Wiede Friedrich bestimmt wurde. Um so schwerer war die Aufgabe für André, Mirko und Tim. Die erste Runde brachte uns einen Gegner mit „großem Namen“, den Hamburger SK von 1830. Der mitgliederstärkste Verein Deutschlands schickte aber nicht seine spielstärkste Mannschaft ins Rennen. Mit einem 3 ½ : ½ - Sieg startete unser Viererteam optimal. In der zweiten Runde spielten wir gegen SV Merseburg. Wir erspielten hier eines unserer drei 2 : 2 – Ergebnisse. Wiede gewinnt (wie übrigens alle Partien) und Andre gewinnt, Mirko und Tim müssen sich geschlagen geben. In der dritten Runde werden wir gegen die Setznummer 5 gelost. Eine schwere Aufgabe am Freitagvormittag, aber eine intakte Mannschaft erkämpft wiederum ein 2 : 2 Unentschieden durch die Siege von Wiede und Tim. Am Nachmittag gibt es ein unerwartet leichten 4 : 0 Sieg gegen die Mannschaft des SK Bremen West. Die Auslosung der 5. Runde ergab die Spitzenpaarungen TuS Makkabi Berlin – Empor Berlin und Königsspringer SC Hamburg – USV Potsdam. Wie in Runde 3 gewinnen Wiede und Tim und wir spielen zum dritten Mal 2 : 2. Der Aufreger der fünften Runde war aber das Match zwischen Makkabi und Empor Berlin. Nach 25 Minuten endeten alle Partien Remis und es wurde ein 2 : 2 in die Ergebnislisten eingetragen. Da die Absprache der beiden Berliner Vereine nicht verheimlicht wurde, entschied die Turnierleitung den Wettkampf mit 0 : 0 Punkten und 0 : 0 Brettpunkten zu werten. Eine mutige Entscheidung, die vor allem die sportliche Fairness in den Vordergrund rückt. Natürlich gab es von den Beteiligten Widerspruch gegen diese Entscheidung und so musste das Schiedsgericht eingreifen. Dies tat es dann auch, aber unter unglücklichen Umständen! Nach der Auslosung der 6. Runde und vor allem erst nach Beendigung der 6. Runde gab es die Information, dass der Wettkampf Makkabi Berlin - Empor Berlin doch mit 2 : 2 und je einem Mannschaftspunkt gewertet wird. Also hat Empor Berlin neben dem von Makkabi geschenkt bekommenen Punkt auch noch einen leichteren Gegner bekommen. Das die Mannschaft das gar nicht nötig hat, bewies sie dann in den Runden 6 und 7. Wie dem auch sei, unser Gegner in Runde 6 stand mit Makkabi Berlin sowieso fest. Unsere Jungs gingen dann auch konzentriert in den Wettkampf und nur langsam konnten sich die Favoriten aus Berlin leichte Vorteile an den Brettern 2 und 4 erarbeiten. Als erster musste Tim die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Nach dem Remis von Mirko gab André seine Partie nach einem Turmopfer seines Gegners auf. Wie immer konnten wir uns auf Wiede verlassen, der seine nicht leicht zu führende Partie gewann und die Niederlage in Grenzen hielt. Und wie so oft bei nach Schweizer System ausgelosten Turnieren, war die letzte Runde die entscheidende. Auf Rang 6 liegend war der Medaillenzug wohl schon abgefahren. Das war aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Es folgte noch einmal ein lobenswerter Kampf unserer Jungs beim 2 ½ : 1 ½ Sieg gegen den SV Feldberg (Setznummer 3)! Tim erkämpfte nach 55 Zügen ein Remis, nachdem er zwischenzeitlich 2 Bauern Minus hatte. Sogar 72 Züge währte die Partie von Mirko gegen seinen wertzahlstärkeren Gegner aus Feldberg, bis er seinen Mehrbauern verwertet hatte und Matt setzen konnte. Das war also der Grund, warum der Anruf mit der Ergebnisdurchsage so spät kam. Meinen herzlichen Glückwunsch an Wiede, André, Mirko und Tim für dieses hervorragende Ergebnis. Danke an die mitreisenden Muttis und mein Glückwunsch und Dank auch an den Trainer Nicolai Cusnariov.
Thomas Heinze
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"15. BLITZ-MASTERS" des SC Empor Potsdam 1952
Auftakterfolg für Rainer Puhlmann Bericht von Bodo Greulich.
Verbandsmeisterschaften der Senioren
Die 19. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände findet in der Zeit vom 13.09. bis 19.09.2007 in Halle (Saale) statt. Ausrichter ist der Landesschachverband Sachsen-Anhalt Die Ausschreibung und die vorläufige Meldeliste (Stand nach Meldeschluss: 10.09.2007) stehen im Netz. Die Schachverbände Hamburg und Saarland sowie der Landesschachverband Thüringen haben keine Mannschaften gemeldet.
Manfred Sobottka
Quelle: Bundesnachrichten vom 10.09.2007
Lok Brandenburg und Berolina Mitte trafen zum 23. Mal aufeinander
10 .09.: Norddeutsche Vereinsmeisterschaften U 12 & U 16
Orts- und zeitgleich fanden die Turniere vom 6. bis 9. September 2007 in Kiel statt. Bei den jüngeren Schachfreunden finden wir den USV Potsdam auf dem hervorragenden 4. Platz. Herzlichen Glückwunsch. Den 16. Rang belegte SV Motor Eberswalde. Dieser Verein war auch mit einer Mannschaft in der älteren Altersklasse vertreten und landete auf dem 21. Platz.
09 .09.: H„E“PPY CHESS - 10 Jahre HEP
Wolfgang Kohlberg, Center-Manager von Hedwigs Einkaufspark, konnte zum 10-jährigen Jubiläum seines Hauses am 8. September 2007 in Frankfurt (Oder) auch 42 Schachspieler/innen, darunter 4 internationale Titelträger, zu einem Schachturnier begrüßen. Gespielt wurde in einem eigens hierfür leer geräumten Ladengeschäft, was sehr gute Spielbedingungen bot. Aus Berlin, Beeskow, Cottbus, Fürstenwalde, Guben, Hannover, Lübbenau, Slubice und natürlich Frankfurt (Oder) kamen die Teilnehmer, um von 10 bis 15 Uhr sieben spannende Runden zu spielen. Erwartungsgemäß landeten die vier Titelträger auch auf den ersten Plätzen. Turniersieger wurde Rainer Kleeschätzky vor Matthias Schurade (beide BSG Pneumant Fürstenwalde) und Michael Stettler (Beeskow, spielt jedoch beim SV Lok Leipzig-Mitte). Den vierten Platz sicherte sich Karsten Schulz von VBSF Cottbus. Sonderpreise gab es für die beste Teilnehmerin Bo Penne (SV Chemie Guben) und die beiden Frankfurter Florian Kugler (U 14) und Falco Nogatz vom USC Viadrina. Dieser Verein war, zusammen mit dem SV Preußen, auch Mitausrichter der Veranstaltung, die mit Sicherheit im nächsten Jahr beim 11. HEP-Geburtstag wiederholt wird.
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Neue Faxnummer
Wolfgang Fischer ist unter 0180506033415229 erreichbar.