von Norbert Heymann
32. Norddeutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2011
Am 6. März 2011 nahmen in Salzgitter auch drei Brandenburger Mannschaften den Kampf auf. Das Teilnehmerfeld bestand aus 24 Viererteams. Die Brandenburger Platzierungen: 13. SSG Lübbenau, 20. USV Potsdam, 22. TSG Neuruppin.
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von Norbert Heymann
Nur Ralf Schöne in Normalform
Platz 22 belegte die TSG Neuruppin bei der Norddeutschen Meisterschaft
Ernüchtert kehrten die Schachspieler der TSG Neuruppin von der 32. Norddeutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft aus Salzgitter zurück. Nur neun Mannschaftspunkte holten die Fontanestädter, was Platz 22 bedeutete (24 Teams waren am Start). „Die Konkurrenz war sehr stark und nur Ralf Schöne am zweiten Brett legte Normalform an den Tag“, sagte Mathias Jäkel von der TSG, der als Mannschaftsleiter fungierte. Somit war es schwer, in die vorderen Regionen vorzustoßen. Besonders die Bundesliga-Vereine von Werder Bremen und dem Hamburger SK brachten Elo-Schwergewichte ans Brett. Jäkel: „Das ist dann doch eine ganz andere Kategorie.“ Nach zwei Niederlagen zu Beginn konnten die Neuruppiner gegen Diogenes Hamburg mit 2,5:1,5 Punkten gewinnen. In Runde acht kam gegen die SSG Lübbenau durch ein 2:2-Unentschieden ein weiterer Mannschaftspunkt hinzu. Gleiches gelang im zehnten und elften Match gegen die Schachfreunde Hamburg und die Weiße Dame Hamburg. Gegen Elmshorn siegte die TSG mit 3:1, gegen Hameln konnte ein Gesamtunentschieden erzielt werden wie auch in der Schlussrunde gegen die Bremer SG. Walter Schatz traf am ersten Brett auf die absoluten Spitzenleute. Mit 10 Punkten bei 23 Spielen lag er leicht unter der Erwartung. „In vier Spielen warf er die sicher geglaubten Punkte weg“, berichtete Jäkel und ergänzte: „Klasse war der Sieg gegen Norderstedts erstes Brett, als er einen überragenden Angriffssieg feierte.“ Überzeugend agierte indes Ralf Schöne. Der Internationale Meister holte 12,5 Punkte und war damit sehr zufrieden. In den letzten zehn Runden gab der 49-Jährige nur zwei Zähler ab. Nicht in Fahrt kam hingegen Thomas Heuer. Immer wieder hatte der Fidemeister gute Stellungen, jedoch zu viel Zeit investiert. Jäkel: „Die Gegner haben ihn dann gnadenlos ausgeblitzt, bis die Zeit abgelaufen war.“ Somit konnten lediglich 3,5 Punkte auf dem Konto von Heuer gut geschrieben werden. Vier Punkte mehr erzielte Ralf-Axel Simon in 22 Spielen. „Damit war er natürlich auch nicht zufrieden“, so Jäkel. Ähnlich wie Heuer kam auch Simon immer wieder in Zeitnot und musste dadurch viele Niederlagen quittieren, obwohl die Stellungen durchaus vielversprechend aussahen. In der Schlussrunde durfte dann auch Mathias Jäkel ran. In guter Stellung verpasste er jedoch eine Gewinnfortsetzung, so dass seine einzige Partie verloren ging. „Unser Team war etwas zu langsam, nicht in Bestform und am Ende fehlte auch etwas die Kraft im fünfstündigen Turnier“, ergänzte Jäkel. Sieger wurde Werder Bremen.
Mathias Jäkel
Quelle: Homepage TSG Neuruppin
von Norbert Heymann
Landeseinzelmeisterschaft Schnellschach 2011 der Frauen und Männer
Das Turnier findet am 21. Mai 2011 in Ragow bei Lübbenau statt. Wolfgang Fischer hat die Ausschreibung veröffentlicht.
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von Norbert Heymann
Bericht zur Ausbildung
Der Referent für Aus-, Fort- und Weiterbildung im LSBB, Peter Trappmann,informierte bei der Tagung des Präsidiums des LSBB mit den Vertretern der Stadt-/Kreisschachbünde am 19. Februar 2011 in Ragow/Spreewald die Anwesenden über den gegenwärtigen Stand.