von Norbert Heymann

Blitzschachturnier in Senftenberg

Der SV Senftenberg hatte als Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen „90 Jahre Schach in Senftenberg“ zu einem Blitzturnier geladen. 12 Schachfreunde aus 7 Vereinen kämpften in 11 Doppelrunden um Sieg, Platzierung und Preisgeld. Nach fast 4-stündigem intensiven Schachkampf setzte sich Klaus-Dieter Kesik aus Senftenberg, aber für Hoyerswerda spielend, mit 19 von 22 möglichen Punkten souverän durch und wurde verdient Turniersieger. Platz 2 sicherte sich Klaus Berndt vom VBSF Cottbus mit 16,5 Punkten und Platz 3 erkämpfte der ehemalige Falkenberger Clemens Rietze, der künftig für den USV Potsdam spielt, mit 15 Zählern. Jens Schneider, Senftenberg, erhielt für seine erkämpften 7 Punkte den Jugendpreis und der Storkower Lars Petersen freute sich über die Urkunde, die ihn als besten Spieler für U 1800 verliehen wurde. Am 16. August 2009 findet mit dem Schnellturnier U 2000 der nächste Schachtreff im Senftenberger Spiellokal im Rahmen 90 Jahre Schach in Senftenberg statt. Am ersten September-Wochenende wird mit einem Festabend, zu dem auch LSBB-Präsident Hilmar Krüger sein Kommen zugesagt hat, Rückschau auf das 90-jährige Schachleben in der Kreisstadt Senftenberg genommen. Viele ehemalige Senftenberger werden dabei sein und sich mit den noch in Senftenberg ansässigen Schachfreunden im Gespräch austauschen und am Schachbrett die Kräfte messen. Lothar Büchner

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von Norbert Heymann

Schachclub huldigt Emanuel Lasker mit Gedenkturnier

In den letzten Julitagen meißelte sich der Ludwigsfelder Schachclub abermals in die Reihe der Schachvereine, die jedes Jahr ein großes Turnier ausrichten. Bereits zum 15. Mal wurde von langer Hand (mit Trebbiner und Potsdamer Unterstützung) der einzige deutsche Weltmeister Dr. Emanuel Lasker mit der Ausrichtung eines Gedenkturniers im Ludwigsfelder Ortsteil Thyrow geehrt. Angereist waren 56 Teilnehmer, davon 15 mit einer überdurchschnittlichen Wertzahl von über 2000 Punkten, Internationale Meister und FIDE-Meister. Da war klar, dass die Ludwigsfelder selber den Gästen den Vortritt auf vordere Plätze ließen. Über neun Runden musste sich allerdings erst entscheiden, wer ganz vorne landen sollte. Der Potsdamer Jungstar Clemens Rietze vielleicht? Der immer um vordere Ränge mitspielende Matthias Schöwel? Oder gar der Senior Hubert Walkewitz, der so manchen Youngster noch in die Tasche steckt? Sie alle lieferten sich spannende und unterhaltsame, aber stets faire Partien. Dem mehrfachen Turniersieger vergangener Jahre, Karsten Schulz (Cottbus) verhalfen sechs Siege und drei Remispartien zum wiederholten Erfolg. Dahinter schlossen sich Rietze, Henrik Reichmann (Neukloster) und Benjamin Dauth (Pankow) an. Bester Senior wurde Walkewitz, beste Dame Gerda Strate vom SC Lavandevil. Lutz Astfalk vom LSC wurde 17. Das von René Schilling und seinen Helfern organisierte Turnier stützt sich auf die gute Zusammenarbeit mit der Ortsbürgermeisterin Gertrud Klatt. Diese führte traditionell den ersten Zug der ersten Runde am Brett von Karsten Schulz aus und hofft wie alle anderen Schachfreunde, das auch die kommenden Jahre über tun zu können.
Thilo Götze, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit Ludwigsfelder SC 54

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von Norbert Heymann

Schach in Schorfheide

Wir haben für unser Schachcamp auf dem Bauernhof (16.-23.08.) und das Sommerturnier (22./23.08.) noch einige Plätze frei. Informationen auf www.schach-schorfheide.de.
Peter Harbach

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von Norbert Heymann

FM Karsten Schulz auch beim ORDIX erfolgreich

Beim ORDIX in Mainz, einem der weltweit größten Schnellschachturniere (ELO Schnitt der TOP 20: 2700!) belegte FM Karsten Schulz vom VBSF Cottbus (Ranglistenplatz 97 mit einer ELO von knapp 2400!) Platz 157 mit 6,5 aus 11. Wie schon beim FiNet bekam er es auch diesmal in der 3. Runde nach 2 Siegen mit einem der besten Spieler der Welt zu tun: Hikaru Nakamura (USA, ELO 2710). Die Sensation blieb zwar aus und beim ORDIX lief es nicht ganz so erfolgreich (bei einem durchaus möglichen Sieg in der letzten Runde wäre es aber ca. 100 Plätze weiter nach vorn gegangen!) , aber es waren insgesamt sicher sehr erfolgreiche Tage in Mainz für Karsten Schulz... Beim FiNet 960, dem weltgrößten Chess 960 Schnellschachturnier, war er immerhin klarer Sieger in der Ratingkategorie unter 2400! Das Ergebnis der Kombinationswertung vom FiNet 960 und dem ORDIX und sonstige Resultate sind zu finden bei: www.chesstigers.de. Sieger beim ORDIX Open wurde übrigens S. Mamedyarov (ELO 2717) mit 10,0 aus 11 bei insgesamt 693 Teilnehmern, darunter 67 Großmeistern!
Rene Liese

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