von Norbert Heymann
Frank-Ulrich Meyer gestorben
Der Vorstand und die Vereinsmitglieder vom Verein der Billard- und Schachfreunde "Zur Friedensburg" Cottbus e.V. trauern um unseren Sportfreund und Funktionär Frank-Ulrich Meyer. Er starb am 29. Mai 2009 im Alter von 50 Jahren plötzlich und unerwartet für uns alle. Sein früher Tod ist ein großer Verlust für uns Schachfreunde und den Verein. Frank-Ulrich war seit 1992 Mitglied des VBSF Cottbus. Er spielte in der ersten und zweiten Männermannschaft und vertrat uns bei vielen Turnieren. Unser Frank-Ulrich hatte auch im Verein einige sehr wichtige Funktionen. Er war 1.Schatzmeister und zugleich 2. Stellvertreter des Vorsitzenden des VBSF Cottbus. Es wird sehr schwer sein , diese Funktionen neu zu besetzen. Der VBSF Cottbus übermittelt der Familie sein aufrichtiges Beileid.
VBSF Cottbus e.V., Vorstand
von Norbert Heymann
„16. BLITZ-MASTERS“ des SC Empor Potsdam 1952
Philippe VU Tages- und Gesamtsieger
Das 10. und Abschlussturnier der 16. Blitz-Masters-Serie des SC Empor Potsdam stand ganz im Zeichen des Berliners Philippe Vu, der dieses Turnier mit maximaler Punktzahl (100 %) vor Volker Bachmann und Hans Wuttke gewann. In der Gesamtwertung wurden die acht besten Platzierungen gewertet. Mit fünf Turniersiegen gewann Philippe Vu auch eindeutig die Gesamtwertung vor den besten Blitzern des Veranstalters. In der Wertung DWZ unter 1900 siegte Steven Grigoleit vor Thomas Hahn und Wolfram Christen . Insgesamt beteiligten sich an dieser Turnierserie 28 Schachfreunde aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg/Vorpommern, ein Gast aus Finnland sowie drei Vereinslose. Der Veranstalter bedankt sich bei der Potsdamer Sportunion 04 für die Nutzung des Klubheimes auf dem Sportplatz Templiner Straße in Potsdam. Natürlich soll dieses Traditionsturnier weitergeführt werden. Die Ausschreibung dazu erfolgt rechtzeitig.
Bodo Greulich
von Norbert Heymann
An unsere Deutschen Meister!
Liebe Theresa, lieber Wiede,
im Namen der Brandenburger Schachfamilie und im Auftrag des Präsidiums des Landesschachbundes Brandenburg gratuliere ich Euch recht herzlich zu Eurem großartigen Erfolg. Euer Talent, Euer Trainingsfleiß und Euer Engagement hat zu Eurem Titelgewinn geführt. Einen Anteil an Eurem Erfolg haben natürlich auch Eure Eltern, Eure Trainer und Betreuer. Wir hoffen alle, dass Ihr auf Eurem Schachweg noch viele so wunderbare Erlebnisse haben werdet. Genießt jetzt erst einmal Euren Erfolg und ... na klar, nach dem Turnier ist vor dem Turnier. In diesem Sinne
gratulierende Schachgrüße
Norbert Heymann, Vizepräsident
von Norbert Heymann
Kongress mit Gold, Gold und Bronze
Am 6. Juni 2009 begrüßte in Ragow bei Lübbenau der Präsident des Landesschachbundes Brandenburg, Hilmar Krüger, fünfundvierzig Schachfreunde zum diesjährigen Landeskongress. Besonders natürlich Alfred Schlya (Ehrenmitglied des Verbandes und Ehrenpräsident des Deutschen Schachbundes) und Dr. Hans-Jürgen Weyer, Vizepräsident des DSB und Präsident des Partnerverbandes Schachbund Nordrhein-Westfalen. Hilmar Krüger verwies auf die Tätigkeitsberichte der Präsidiumsmitglieder, die den Delegierten mit den Kongressunterlagen übersandt wurden. Er ergänzte diese durch aktuelle Entwicklungen, wie z.B. die Änderungen bei den FIDE-Regeln und die Ergebnisse des DSB-Kongresses 2009, hier insbesondere die Strukturreform und Doping. Im vergangenen Jahr konnten nur drei Landesverbände im deutschen Schach einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Hierbei lag Brandenburg an der Spitze. Bei der Aktion „Partnerschulen der Schach-Olympiade“ war Brandenburg mit 29 Schulen das mit weitem Abstand am häufigsten vertretene Bundesland. Den Ausbildungswettbewerb des DSB hat Brandenburg zum zweiten Mal hintereinander gewonnen. Routinemäßig wurde das Präsidium einstimmig für das Finanzjahr 2008 entlastet und dem Schatzmeister Jakob Daum eine vorbildliche Finanzarbeit bescheinigt. Für ihre Verdienste um den Schachsport wurden Ehrennadeln in Bronze und Blumensträuße an Ernest Eschler und Siegbert Nuglisch, beide vom SV Blau-Gelb Hosena, überreicht. Der nach dem Kongresstag aus dem Amt scheidende Landes-Jugendwart Thomas Noack wurde mit einem Blumenstrauß und lang anhaltendem Beifall verabschiedet. Wolfgang Fischer (Leiter für den Mannschaftsspielbetrieb) und Thomas Main (Landesspielleiter) nahmen die Siegerehrung im Mannschaftsspielbetrieb (Landesliga, Landesklasse, Regionalliga, Regionalklasse) vor und überreichten Pokale. Einstimmig wurden Wolfram Christen und David Schmidt in einer Nachwahl ins Schiedsgericht gewählt. Die Delegierten hatten über satzungsändernde Anträge und Anträge zur Turnierordnung zu entscheiden; allerdings erhielt keiner die notwendige Mehrheit. Mitten in diesen Abstimmungenwurden die Anwesenden über die Titelgewinne von Theresa Pohl vom USC Viadrina Frankfurt (Oder) und Wiede Friedrich (USV Potsdam) sowie den dritten Platz von Florian Kugler vom SV Preußen Frankfurt (Oder) bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft informiert. Sie quittierten dies mit tosendem Beifall.
Für ein Schmunzeln bis breites Grinsen sorgte ein als Tischvorlage überreichter Antrag der Spielkommission zur Turnierordnung. Gemäß der Verbandssatzung ist dies nicht zulässig. Hier hat namentlich der Vizepräsident des Landesschachbundes Brandenburg geschlafmützt. In seinem Schlusswort bedankte sich der Präsident Hilmar Krüger bei den Delegierten und Gästen für ihr Erscheinen und die konstruktiven Diskussionsbeiträge. Es sei das Ziel aller Brandenburger Schachfreunde, den Schachsport im Lande weiter voran zu bringen. Ferner bedankte sich Hilmar Krüger bei den Verantwortlichen des Tagungsortes für die Gastfreundschaft, namentlich bei den Schachfreunden von der SSG Lübbenau um Horst Schinagl.
Norbert Heymann, Vizepräsident Landesschachbund Brandenburg