Auszüge aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung des Landessportbundes Brandenburg e.V. vom 25. November 2006
von Norbert Heymann
Bericht des Präsidiums:
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Sportwetten bereitet uns Sorge. Durch die Änderung des Sportfördergesetzes mit der Umstellung der Sportförderung auf Lottokonzessionsabgaben haben wir eine solide Finanzierungsgrundlage durch unsere Abgeordneten erhalten. Prävention für stoffungebundene Süchte, in unserem Fall die Spielsucht, gilt es zu sichern und für uns ebenso wichtig, die Weiterführung des staatlichen Glücksspielmonopols. Bis 2007 müssen die Länder einen entsprechenden Staatsvertrag vorlegen und der organisierte Sport Deutschlands beteiligt sich mit all seinen Erfahrungen. Da das Problem nicht immer richtig dargestellt wird, hier noch mal zur Klarstellung: auf dem Prüfstand stehen momentan die Sportwetten. Der Sport muss dennoch auf der Hut sein, denn ein öffnendes Urteil würde Auswirkungen auf den gesamten Glückspielmarkt haben und die Finanzierung gemeinnütziger Zwecke aus den Lottoabgaben gefährden. Zudem vertreten wir die Auffassung das nur über ein kontrollierbares System die Suchtprävention gesichert werden kann. Leider müssen wir auch feststellen, dass der Sport nicht immer mit einer Sprache spricht. Der Deutsche Fußballbund, vor allem vertreten durch seine Deutsche Fußball-Liga setzt sich für eine Teilliberalisierung ein. Hintergrund sind die Werbeverträge von Bundesligamannschaften mit privaten Wettanbietern, sowie etwaige Veranstaltungsrechte.
Antrag Mitgliedsbeitrag des Landessportbundes 2007 (Abstimmung):
Mit 217:13 Stimmen (bei 17 Enthaltungen) stimmten die Delegierten für den Antrag, somit beträgt der Mitgliedsbeitrag des Landessportbundes Brandenburg für das Jahr 2007 6,00 Euro.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben