Jugend trifft Jugend in Lübeck

von Norbert Heymann

Am 1. und 2. März fand die jährliche Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend in Lübeck statt. Dort trafen sich die Jugendsprecher und die Vertreter der einzelnen Landeverbände um sich über neue Ideen und weitere Inovationen zu unterhalten. Es sollten demokratische Entscheidungen über verschiedene Beiträge getroffen und Beschlüsse vorbereitet werden. Doch bevor sich alle zusammengetroffen haben, ging es am Samstag in aller Frühe (10:00 Uhr) mit der Versammlung los. Zunächst haben wir, die Jugendsprecher der anwesenden Landesverbände, uns erstmal ein wenig kennengelernt. Wir saßen alle in einem Kreis, stellten uns vor. Viele der Jugendsprecher waren bereits volljährig und wussten über ihre Tätigkeiten in ihrem Bundesland jede Menge. Sie waren teilweise ihrem „Amt” schon über 2 Jahre treu geblieben. Den Anfang machten die sehr erfahrenen Bundesjugendsprecher Eric Tietz und Amelie Serif. Sie erzählten uns von sich und ihren Tätigkeiten. Danach folgten wir, die Jugendsprecher der einzelnen Verbände, einige von uns waren die „Schäfchen”. Viele waren bereits sehr souverän sagten Name, Alter, Landesverband und das was ihre Tätigkeiten im Moment sind. Es waren Studierende, Abituriernten, Lehrlinge oder Sozialtätige. Dann gab es noch die „Schäfchen”. Das waren diejenigen die das Amt erst vor kurzem bekommen haben und sehr schüchtern waren. Doch dies störte keinen, denn nach längerer gemeinsamer Zeit in Lübeck verstanden sich alle sehr gut. Und dann gings auf in die zweite Runde. Die Bundesjugendsprecher fragten uns, wie es insbesondere zum Thema Jugend geht. Sie wollten unsere Vorstellungen hören, wie etwas zu verbessern ist oder was wir bereits schon gutes geschafft hatten. Es war sehr interessant zu hören, was es für Unterschiede in den jeweiligen Landesverbänden gibt und wo auch Gemeinsamkeiten im Guten wie im Bösen vorhanden sind. Und die Projekte, die bereits schon gestartet sind bzw. noch in Planung sind können sich sehen lassen. Man merkt uns „Jugendlichen” an, dass wir diese Arbeit aus Freude machen und mit welchem Engagement sie dabei sind. Am Ende haben die beiden Bundesjugendsprecher noch sehr wichtige Projekte vorgestellt. Diese werden meiner Meinung nach sehr viel Zuspruch finden: Genannt sind da zum Beispiel das Austauschprogramm Japan – Deutschland und das Projekt „Jugend trifft Jugend”. Beide Bundesjugendsprecher erschienen mir als sehr erfahrene und engagierte „Kollegen” und doch leider musste Eric Tietz dieses Amt bei der diesjährigen Jugendversammlung am Sonntag aus „Altersgründen” niederlegen. Tja mit 23 ist man schon Alteisen als Bundesjugendsprecher. Im nachhinein ist diese einstündige Versammlung der Jugendsprecher eine sehr gute Idee gewesen, wo wir, die Jugendsprecher der Landesverbände uns ein wenig näher kamen und hoffentlich die Schachjugend ein wenig stärken können. Unsere Sportart braucht schon ein wenig mehr Beachtung, insbesondere bei den Jugendlichen.
Vicky Eue

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