Maximilian spielt Fernschach-Minimatch gegen JVA-Team
von Norbert Heymann
Ein Fernschach-Minimatch spielt vom 1. April an Maximilan Mätzkow gegen die Schachgruppe der JVA Straubing. Nach den Vergleichen mit Robert Rabiega und Robert Schwarz ist es das dritte Duell über zwei Partien, dass das Team der Justizvollzugsanstalt des Freistaates Bayern austrägt. Gegen den Berliner Großmeister wurde ehrenvoll 0,5:1,5 verloren, der Südpol-Forscher dagegen mit 1,5:0,5 bezwungen. Wie Enrico Klein von der Schule der JVA mitteilt, hoffen Maximilians Kontrahenten, die im Übrigen im regelmäßigen Mannschafts-Ligabetrieb mit zwei Teams am Start sind, auf ein spannendes Fernschach-Match, „wobei der Altersunterschied einen nicht unerheblichen Reiz hat. Hier freuen sich jedenfalls die Schachspieler, und wir berichten natürlich auch in der ‚Schachpost’ darüber“. Man darf in jedem Fall gespannt sein, wie sich der 14-jährige DSB-Kaderspieler vom ESV Eberswalde , der einen Freiplatz für die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft in Willingen erhalten hat, in der für ihn ungewohnten Disziplin Fernschach schlagen wird. Übrigens hat das JVA-Team die ersten Partie bereits mit dem Doppelschritt des weißen Königsbauern 1.e2-e4 begonnen.
Christian Mätzkow
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