Norddeutsche Vereinsmeisterschaft

von Norbert Heymann

U 12 in Magdeburg (07. - 11.09.2016 im Probsteipfarrhaus):
SV Rüdersdorf (Gina Celina Gehrke, Ben-Iven May, Sophie Petersen, Katharina Pietsch, Marlene-Antonia Wunsch , Trainer: Jörg Pachow ) und SSG Lübbenau (Colin Galuschka, Ramón Klauck, Hanno Storch, Rania Sidneb).
U 14 in Magdeburg (07. - 11.09.2016 im Probsteipfarrhaus): SV Rüdersdorf (Ian Joshua Buller, Janek Wilhelm Darowski, Georg Eichelbaum, Maro Pascal Menges , Trainer: Jörn Gehrke ) und Hohenleipischer SV Lok (Janus Kümmel, Fanny Kung, Danny Müller, Cedric Theile, Leon Weller).
U 16 in Grömitz (09. - 12.09.2016 im Jugendcamp): SC Caissa Falkensee (Marc Andresen, Nicholas Gericke, Jakob Lubanski, Manuel Seitz, Betreuer/Trainer/Schiedsrichter: Carsten Stelter).
Viel Erfolg!

08.09. : Sparkassenturnier in Hoyerswerda
Zwei Mannschaften des ESV Lok RAW Cottbus und ein Team der Spreewald SG Lübbenau sind am 10. und 11. September 2016 dabei. Viel Erfolg!
Nach Hinweis von Manfred Klinke.

06.09. : Schachfest Berliner Hauptbahnhof
Am 3. und 4. September 2016 fand das 6. Schachfestival der Emanuel Lasker Gesellschaft am Berliner Hauptbahnhof statt. Diesmal wurde das Programm etwas verändert, so dass das traditionelle Schnellschachturnier komplett am Samstag durchgeführt wurde. Dafür wurde dann am Sonntag ein Blitzturnier veranstaltet. Insgesamt nahmen 5 Brandenburger Vereinsspieler teil. Als Brandenburger Nachwuchsspieler nahmen Sandy-Michelle Mylke (Leegebrucher SF) und Daniel Woithe (SV Briesen) teil. Weiterhin starteten Henry Oelmann (SC Oranienburg), Michael Tornow (SV Wusterhausen), Rene Kellner (USV Potsdam) und Mario Luckian (Motor Eberswalde). Bester Brandenburger Spieler wurde Henry Oelmann mit Platz 20 (3,5 Punkte). Daniel Woithe Platz 26 (3 Punkte), Mario Luckian Platz 31 (3 Punkte) Sandy-Michelle Mylke Platz 32 (3 Punkte) und Rene Kellner Platz 35 (2 Punkte) vervollständigen die Brandenburger Platzierungen. Die kompletten Ergebnislisten (auch vom 2. Tag) können hier abgerufen werden.
Frank Mylke
Quelle: Homepage Jugendschach in Brandenburg

06.09. : Seminarinformation
Das Seminar „Verbände unterstützen Vereine bei der Ehrenamtsförderung“ (27./28.10.2016, Landessportschule Osterburg) richtet sich an ehrenamtliche und hauptberufliche Fachleute für das Thema Ehrenamt und zeigt Ansätze, wie das Thema „Ehrenamtsförderung“ in die Vereine transportiert werden kann. Das Seminar „Führung im Ehrenamt“ (30.09./01.10.2016, Köln) richtet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Führungskräfte in Verbänden und bietet Handlungsalternativen zur Optimierung der eigenen Führungskompetenz. Weitere Informationen finden Sie in der Anlage sowie auf www.fuehrungs-akademie.de/weiterbildung.
Rebekka Evenschor, Führungs-Akademie Deutscher Olympischer Sportbund

06.09. : Mädchen-und Frauenschachkongress 2016
„Mädchen gehören hinters Brett“ - ein Satz, den der eine oder andere schon mal gehört hat. Aber was steckt hinter dieser Aussage? Wieso ist es notwendig sich damit zu beschäftigen? Was klar gesagt werden muss, hierbei handelt es sich um das Schachbrett und nicht das Küchenbrett! Wie man im Vereinsbetrieb oder Turnieren beobachten kann, ist der weibliche Anteil ziemlich dürftig. Da der Frauenanteil im Deutschen Schachbund bei 6 % liegt, wird klar, dass Mädchen- und Frauenschach definitiv gefördert werden muss. Dafür muss man nach Ursachen suchen und diese mit Methoden beheben. Im diesjährigen Mädchen- und Frauenschachkongress (02.09 – 04.09.2016 in Hanau) wurde, durch verschiedene Veranstaltungen, dies auch thematisiert. Hierbei nahmen aus Brandenburg der Referent für Frauenschach, Markus Lichtwardt und ich, Margaryta Paliy, teil. Vor zwei Jahren habe ich an diesem Kongress partizipiert, dabei war die männliche Beteiligung, wie man das auch beim Schach kennt, dominant. Doch dieses Jahr gab es überwiegend mehr weibliche Teilnehmer, was meiner Meinung nach ein positives Zeichen für den Frauenschach ist. Im Kongress wurden viele Themen vorgestellt, besprochen und diskutiert. Dabei möchte ich im Folgenden einige Ergebnisse zusammenfassen und mögliche Impulse für die Vereine geben: Beim Mädchenschach wäre es von Vorteil, wenn man für weibliche Vorbilder sorgt, die ein Beispiel dafür sind, dass man auch als Mädchen sich in der Schachwelt durchsetzen kann. Außerdem sind weibliche Betreuer bzw. auch Trainer und Schiedsrichter eine super Motivation für den weiblichen Nachwuchs. Indem Schachspielerinnen merken, dass man neben dem Schach auch als Funktionär beteiligt sein kann, gibt dies Mut. Ein super Beispiel hierfür in Brandenburg ist, aus meiner Sicht, die weiblich-besetzte Stelle des Jugendwarts - Martina Sauer. Weibliche Bezugspersonen erleichtern der Frauenwelt den Weg zum Schach. Das Frauen vorhanden und präsent sind, ist dementsprechend sehr wichtig. Ein weiterer besprochener Punkt war, dass man Turniere und Meisterschaften Frauenfreundlicher gestalten soll. Mögliche Lösungsansätze wären hierbei, dass man ein vielfältiges Rahmenprogramm neben dem Schach anbietet. Viele Frauen müssen, um an einem Turnier teilzunehmen, Urlaub beantragen, Familie und Haushalt ruhen lassen. Damit sich dies auch auszahlt, ist ein Programm, was einen Urlaub auch abdeckt, von Vorteil. Dementsprechend Urlaub und Schach unter einen Dach platzieren. Beispielsweise ist eine Kinderbetreuung vor Ort eine große Unterstützung und damit auch eine Möglichkeit den Kindern einen Einblick in die Schachwelt zu geben und somit neue zukünftige Teilnehmer zu gewinnen. Ein wichtiger Appell in den Beiträgen war, die Verantwortung für die Kinder den Vätern zu überlassen, damit die Frau ganz in Ruhe ihr Turnier spielen kann. Von Vorteil ist hierbei, wenn man Frauen- und Kinderturniere oder auch Frauen- und Männerturniere zusammenbringt und somit eine größere Veranstaltung hat, die mehr Eventcharakter vorweist und eine mögliche Motivation für die Teilnahme ist. Damit allgemein mehr Mädchen ihren Weg zum Schach finden, gab es noch einen sehr interessanten Vorschlag: Paarturniere. Dabei spielt man, wie man vom Namen her ableiten kann, in einem Paar (bestehend aus Mädchen und Junge). So entsteht der gleiche Effekt, wie auch beim Tanzen, da man fachfremde Menschen anfragt, die dann möglicherweise ihren Spaß am Spiel finden und zukünftig auch beim Schach bleiben. Im Kongress gab es auch die Möglichkeit in eine Trainingsstunde für Mädchen reinzuschnuppern. Die Leitung übernahm die bayerische Trainerin Nadja Jussupow. Dabei war meiner Meinung nach der einzige Unterschied, dass beim Mädchen-Training die Gruppenarbeit bevorzugt wird. Beim Leistungssport hingegen, gibt es keinen Unterschied unter den Geschlechtern. Dabei ist zu beachten, dass man keine Betonung auf das „Mädchen-Sein“ bei den Schützlingen macht und eine Integration stattfindet. Allgemein fand ich den Kongress sehr hilfreich und total spannend. Es gab die Möglichkeit sich mit anderen Bundesländern auszutauschen und sogar einen Einblick in die Niederlande und Schweiz zu gewinnen. Somit hoffe ich, dass die bisher Männer dominante Schachwelt sich mehr Kopf um ihre weiblichen Vereinsmitglieder macht. Denn liebe Männer, ihr müsst schon zugeben, dass selbst in diesem Lebensbereich der Einfluss von Frauen sehr wichtig ist. Zum Schluss möchte ich noch auf das Mädchenschach-Prämiensystem aufmerksam machen, welches Vereine mit aktiver Mädchenarbeit in Form eines Punktesystems, belohnen.
Margaryta Paliy
Quelle: Homepage Jugendschach in Brandenburg
Nach Hinweis von Martina Sauer.

03.09./

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