offener brief

von Norbert Heymann

liebe schachfreunde,
ich bin bestimmt manchmal eckig und kantig, aber mir gefaellt besonders ein plakat der deutschen schachjugend "wir spielen eine sprache". ich habe heute die unterlagen zum 25. juni erhalten - und ich bin entsetzt. ich vermittle meinen 150 kindern, dass schach ein fairer sport ist. zu anfang wird sich die hand gegeben, zum ende wird dem sieger gratuliert. eine kritisch-freundliche partie-auswertung hilft sieger und verlierer. was ich aber im brandenburger schachbund erlebe, hat mit sport und freundlichkeit und respekt mitunter wenig zu tun. da gab es die lem in wandlitz - dort hat sich frau pews sehr danebenbenommen (auf sachliche fragen verweigerte sie die auskunft). deshalb werde ich gegen sie stimmen, falls sie fuer eine aufgabe kandidiert - und werde auf dem kongress ihre abberufung als leiterin des leistungsstuetzpunktes verlangen. da gibt es den rechenschaftsbericht von herrn heymann. diesen lehne ich ab und werde dagegen stimmen. von einem schachfunktionaer (vor allem bei dieser aemter haeufung) erwarte ich, dass er verbindend, freundlich, moderierend auftritt - seine wortwahl lehne ich entschiedend ab. aus gleichem grunde werde ich gegen herrn heymann stimmen, sollte er fuer eine aufgabe kandidieren. wir spielen eine sprache - und dabei sollten wir bei uns anfangen! kritik ja - sie ist nuetzlich - gehaessige unter-der-guertellinie-arbeit nein - dafuer stehe ich nicht zur verfuegung - und zu solchen "funktionaeren" habe ich kein vertrauen!
mit schoenen gruessen aus gross schoenebeck
peter harbach

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