Pokal-Viertelfinale gegen die Schachfreunde Berlin - Empor scheidet aus
von Norbert Heymann
Nach grandiosem Kampf muss sich unsere Pokaltruppe dem Bundesligisten aus der Hauptstadt denkbar knapp mit 1.5:2.5 geschlagen geben. Natürlich geht der Sieg für Berlin in Ordnung, trotzdem wähle ich bewusst die Formulierung "denkbar knapp", denn es war eine Freude unsere Jungs kämpfen zu sehen. "Denkbar knapp" war es vor allem auch sportlich, denn die Partien von Andreas Penzold und Gilbert Grabow hätten mit etwas Glück durchaus mehr als den achtbaren halben Punkt von Gilbert Grabow gegen den IM Lars Thiede einbringen können, wie erste Analysen vor Ort zumindest vermuten lassen. Hans Wuttke entwickelt sich immer mehr zum Mister Pokal und konnte gegen den Schwedischen FM Jan Lundin eindrucksvoll gewinnen. Rolf Trenner kämpfte ebenfalls lange, hatte aber nach einem relativ frühen Figurenverlust keine Chance. Was bleibt ist die Erinnerung an eine dennoch erfolgreiche Pokalsaison, die mit dem anstehenden Viertelfinale gegen den USV in Brandenburg noch weiter geht und hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.
Steven Grigoleit
Quelle: Homepage SC Empor Potsdam
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