Ursula Lampe ist verstorben
von Norbert Heymann
Wie wir von Schachfreundin Ilse Garms vom Postsportverein Brandenburg erfahren haben, ist ihre Vereinskameradin Ursula Lampe am 9. Februar 2008 nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Beisetzung fand am 7. März statt. Ursula Lampe wurde am 7. Oktober 1928 in Großräschen geboren. Nach der Schulzeit, während der sie auch das Schachspielen erlernte, studierte sie an der Universität Halle/Saale Jura. Dort hat sie auch ihren Mann, den bekannten Schachspieler Helmut Lampe, kennengelernt und 1952 geheiratet. Ein Sohn wurde den beiden 1958 geboren. Bis 1959 lebte das Schachehepaar in Halle, danach in Luckenwalde, wo Ursula Lampe als Justitiarin der damaligen Konsum-Genossenschaft erfolgreich gearbeitet hat. Im Jahre 1974 übersiedelte das Ehepaar Lampe berufsbedingt nach Brandenburg/Havel. Zunächst spielten beide bei Lok Brandenburg Schach, später dann beim Postsportverein Brandenburg. Nach der Wende nahm das Ehepaar gemeinsam an vielen Seniorenturnieren teil und wurde auch Mitglied im 1998 gegründeten Landessenioren-Schachverein Brandenburg e.V. (LSSVB). In ihrem Mann hatte Ursula Lampe einen hervorragenden Schachlehrer und Trainingspartner. Leider nahm Helmut Lampe von seiner Frau bereits im Alter von 74 Jahren Abschied, als er am 11. Juli 2002 nach schwerer Krankheit verstarb. Dennoch nahm Ursula Lampe weiterhin an Wettkämpfen ihres Heimatvereins Postsportverein Brandenburg teil. Auch an Seniorenturnieren beteiligte sie sich nach wie vor. Da sie seit langem gehbehindert war, unterstützte sie ihr Sohn, indem er sie zu den teilweise sehr entfernten Turnierorten hinfuhr und abholte. Ursula Lampe liebte Geselligkeit und war sehr naturverbunden. Sie hatte Freude an klassischer Musik und ging gern in Konzerte und ins Theater. In der großen Schachfamilie war sie ein beliebtes Mitglied. Bis zuletzt interessierte sich Ursula Lampe für das Schachleben, insbesondere für das Seniorenschach und für Schachergebnisse ihres Heimatvereins,obwohl siein den letzten beiden Jahren nicht mehr selbst spielen konnte. Sie wird allen, die sie kannten und ihre liebe Wesensart schätzten, in bester Erinnerung bleiben.
Im Namen des LSSVB
Karl-Heinz Langer, Vorsitzender Dr. Siegfried Augustat, Ref. für Öffentlichkeitsarbeit
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