von Norbert Heymann
Schach-Olympiade Deutschland-Cup
Vom 15. bis 20. November 2008 in Dresden waren auch einige Brandenburger dabei. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und Platzierten.
Gruppe 1 (DWZ 0 bis 999): 3. Hans-Günter Schleife (SV „Glück auf“ Rüdersdorf)
Gruppe 3 (DWZ 1100 bis 1199): 49. Nils Werthmann (USV Potsdam)
Gruppe 4 (DWZ 1200 bis 1299): 29. Paul Ewert (SV „Glück auf“ Rüdersdorf)
Gruppe 5 (DWZ 1300 bis 1399): 29. Kai Maslowski (TSG Neuruppin)
Gruppe 6 (DWZ 1400 bis 1499): 18. Carsten Stelter (SC Caissa Falkensee)
Gruppe 8 (DWZ 1600 bis 1699): 54. Reinhardt Petrykowski (SC Caissa Falkensee)
Gruppe 10 (DWZ 1800 bis 1899): 13. Florian Kugler (SV Preußen Frankfurt)
Gruppe 11 (DWZ 1900 bis 1999): 51. Jürgen Schefter (SSG Lübbenau)
Gruppe 12 (DWZ 2000 bis 2099): 10. Karsten Graudons (USV Potsdam)
Gruppe 13 (DWZ 2100 bis 2199): 2. Clemens Rietze (ESV Lok Falkenberg/E.)
Gruppe 15 (DWZ 2300 bis 2399): 9. Karsten Schulz (VBSF Cottbus)
von Norbert Heymann
Schach-Olympiade Deutschland-Cup
Ein Bericht von Thomas Heinze mit einem Foto des Zweitplatzierten Clemens Rietze.
von Norbert Heymann
Fernsehsendung „Theodor - Das Magazin aus Brandenburg“ vom 16.11.2008
Ein Schach-Weltmeister aus Deutschland
Kasparow, Fischer oder Anand - aber ein Schach-Weltmeister aus Deutschland? Jahrzehntelang gefeiert, aber heute weitgehend unbekannt ist Emanuel Lasker, geboren in der damaligen Neumark, dem heutigen Polen.
Wenn von Schachmeistern die Rede ist, denkt man Fischer oder Karpow. Dass es sogar einen deutschen Weltmeister gegeben hat, ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Doch wer heutzutage am Schachbrett trainiert, stößt automatisch auf den Namen Emanuel Lasker. Er war der berühmteste Spieler seiner Zeit. Mit 25 Jahren eroberte er den Weltmeistertitel, den er 27 Jahre lang verteidigte. Er war ein Multitalent, Doktor der Mathematik und Verfasser philosophischer Schriften, Freund Albert Einsteins. Lasker stammte aus einer armen jüdischen Familie, wurde in der damaligen Neumark geboren, in der Stadt Berlinchen, die heute Barlinek heißt. Die Nazis vertrieben ihn aus Deutschland, doch auch im russischen Exil war sein Leben bedroht. Lasker starb 1941 völlig verarmt im New Yorker Exil. In seiner früheren Heimatstadt hält man die Erinnerung an den berühmten Sohn wach. Eine Schachtrainerin aus Frankfurt (Oder) bringt ihren Schützlingen noch heute die brillanten Züge des deutschen Schachweltmeisters bei.
Matthias Dautz
Quelle: Homepage Rundfunk Berlin Brandenburg
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von Norbert Heymann
Fernsehsendung „Theodor - Das Magazin aus Brandenburg“ vom 16.11.2008
Von Groß Schönebeck zur Schach-Olympiade
In Dresden findet in diesen Tagen das größte Schach-Event aller Zeiten statt. Rund 2000 Spieler aus über 50 Ländern treten gegeneinander an. Darunter sind auch acht Grund-Schüler aus Groß Schönebeck, die an einer ganz speziellen Schule lernen. Schach ist an der Grundschule in Groß Schönebeck in der Schorfheide reguläres Schulfach und für die Begabten oder Interessierten gibt es nachmittags auch noch eine Schach-AG. Das fördert die Konzentrationsfähigkeit der Kinder und motiviert für den Schulalltag, sagt der Schachtrainer. Und die Kinder sind begeistert bei der Sache. Die Teilnahme an der Schach-Olympiade ist die Krönung dieser besonderen Art des Unterrichts.
Fred Pilarski
Quelle: Homepage Rundfunk Berlin Brandenburg
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